Glückstour der Schornsteinfeger


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Heizen mit Holzpellets

Holzpellets sind Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz, meist Sägespäne oder Hobelspäne aus holzverarbeitenden Betrieben.

Sie werden unter hohem Druck erzeugt. Der holzeigene Stoff Lignin fungiert dabei als natürliches Bindemittel. Durch ihre geringe Restfeuchte besitzen Holz-Pellets einen extrem hohen Heizwert, bei minimalen Emissionen - so bleibt nach der Verbrennung auch entsprechend wenig Asche zurück.

Pellets sind ein genormter Brennstoff. Sie haben in der Regel einen Durchmesser von 6 bis 10 mm und eine Länge von 13 bis 15 mm (DIN 51731).

Die Vorratshaltung von Pellets ist für ein ganzes Jahr problemlos möglich.

Die Anlieferung erfolgt mit einem Tankwagen, der die Pellets dann in den Vorratsraum bzw. -behälter pumpt.

Durch die Energiedichte fällt der benötigte Lagerraum für eine Heizperiode gegenüber anderen Festbrennstoffen deutlich geringer aus. Er kann sich sogar unter dem Dach befinden.
Von dort aus gelangen die trockenen ( weniger als 10 % Feuchte) Pellets über ein Austragungssystem (Schnecke oder Saugsystem) vollautomatisch und gut dosiert zum Brenner. Damit entfällt das manuelle Nachlegen des Brennstoffes und der Komfort der Bedienung entspricht dem einer komfortablen Heizung.

Vorteile von Holzpellets:
  • Pellets sind sehr trocken und haben damit einen sehr hohen Heizwert.
  • Optimale Verbrennung und hoher Wirkungsgrad durch dosierte Brennstoffzufuhr.
  • Pellets verbrennen schadstoffarm und verursachen äußerst geringe Emissionen.
  • Pelletöfen können auch im Teillastbereich betrieben werden.
  • Pelletöfen sind vollautomatische und komfortable Heizungen mit geringem Bedienungsaufwand
  • Der Energiegehalt von einem Kilo Pelletts entspricht annäherungsweise dem Energiegehalt von 0,5 l Heizöl.

Faustregeln zur Überprüfung der Pelletqualität:
  • Je glänzender und glatter die Pelletsoberfläche, desto besser die Qualität.
  • Je weniger Längs- und Querrisse die Oberfläche aufweist, desto besser die Qualität der Pellets.
  • Je geringer der Staubanteil der Pelletslieferung, desto besser ist die Qualität der Pellets.
  • Je einheitlicher die Stückgröße der Pellets, desto besser ist die Qualität der Lieferung.

Arten von Pelletöfen:
  • Einzelöfen bis 11 kW, die wie Kaminöfen fungieren und deren Vorratsspeicher per Hand befüllt wird.
  • Einzelöfen mit Wassertasche, die an die Zentralheizung angeschlossen werden können.
  • Halbautomatische Zentralheizungskessel, deren Vorratsbehälter mit Hand bestückt wird.
  • Vollautomatische Zentralheizungskessel, die über eine Förderschnecke oder eine Saugaustragung direkt mit dem Pelletlager verbunden sind.
  • Scheitholz-Pellet-Kombikessel, die neben dem automatischen Kesselbetrieb auch die Nutzung von Scheitholz ermöglichen.