Glückstour der Schornsteinfeger


Mitglied der Umweltallianz Mecklenburg-Vorpommern


Qualitäts- und Umweltmanagement


LGA geprüfte Qualifikation als Gebäudeenergieberater


Mitglied im Verband Norddeutscher Gebäudeenergieberater

ModernuS – Energieberater – Energieausweis – Energieberatung
ModernuS - Modernisieren und Sparen


registrierter dena-Energieberater


Mitglied des Fachverbandes Luftdichtheit im Bauwesen e.V.

Woher bekommt man Brennholz?

Inzwischen ist die Anschaffung von Brennholz kein Problem mehr.

Viele Brennstoffhändler bieten neben Kohle auch den Brennstoff Holz an.
Auf fast jedem Baumarkt und an vielen Tankstellen erhält man abgepacktes Brennholz in handlichen Netzen.

Diverse andere Händler z.B. Getränkehändler oder Supermärkte haben das abgepackte Brennholz im Angebot.

Brennholz selber machen, eine Freizeitbeschäftigung, die mehrfach wärmt!

Viele Forstämter und private Waldbesitzer bieten Ihnen unter diesem Slogan die Möglichkeit, Brennholz selber zu machen.
Sie benötigen dazu geeignetes Werkzeug, eine Abfuhrmöglichkeit, eine Lagermöglichkeit und etwas Zeit.

Aufgrund zahlreicher Unfälle ist in vielen Wäldern das Brennholzsägen allerdings nur nach Absolvierung eines Motorsägenkurses erlaubt.
In einem solchen Kurs lernen die Teilnehmer alles rund ums Brennholzsägen mit der Motorsäge. Dabei werden sowohl bestimmte Schnitt- und Fälltechniken vermittelt als auch die Wartung des Gerätes erklärt.
Man erhält eine Einführung in die Unfallverhütungsvorschriften und erfährt in diesem Zusammenhang alles über die Bedeutung der persönlichen Schutzausrüstung.

Ich schlage seit mehreren Jahren mein Brennholz selbst. Am meisten Spaß macht die Arbeit in der freien Natur in den Wintertagen, an denen es kalt und trocken ist. In dieser Zeit kommt man nicht so schnell ins Schwitzen, die Waldwege sind gut befahrbar und man wird nicht von Insekten (vor allem Mücken) gequält.

Sprechen Sie mit Ihrem Förster oder fragen Sie beim nächsten Forstamt nach.

Ihr Förster kennzeichnet im Wald die Bäume, die Sie verwerten können. Sie erhalten eine Belehrung und eine Einweisung und schon kann es losgehen.

Sollten Sie nicht die Zeit oder Muße haben, Ihr Brennholz selbst zu schlagen, bieten Ihnen viele Forstämter auch fertig abgepacktes Brennholz bzw. Kaminholz an. Das brauchen Sie dann nur noch aufzuladen.

Beim Kauf von Holz sollte auf die Maßeinheit geachtet werden

Sehr schnell kann der Käufer von Brennholz ins Rotieren kommen, wenn er gefragt wird, wie viel Schüttmeter, Raummeter oder Festmeter er denn kaufen möchte.

Hier die Aufklärung:

Festmeter (m³):

Das Holz wird im ganzen Stamm gekauft.
Das heißt: Von der Gesamtlänge des Stammes wird der mittlere Durchmesser ermittelt, damit die Kreisfläche errechnet und diese mit der Länge des Stammes multipliziert.
Mit einem Festmeter wird wirklich 1 m³ Holz gekauft.

Raummeter (RM):

Ein Raummeter, in Süddeutschland auch Ster genannt, ist die in einen Kasten hineinpassende Holzmenge in Form von Scheiten (gespaltenes Holz) oder Rundlingen, gemessen auf 1m x 1m x 1 m.

Wer einen Raummeter Holz kauft, hat damit keinen tatsächlichen Kubikmeter Holz erworben. Denn im Raummeter sind zwischen den geschichteten Holzstücken mehr oder weniger große Lufträume.
Faustregel: 1,25 Raummeter entsprechen 1 Festmeter.

Schüttraummeter (SRM):

Kaminholz wird zumeist ofenfertig, also auf Längen (25 – 33 cm) geschnitten und gespalten und in extra trockenem Zustand angeboten. Deshalb wird es in SRM oder im verpackten Zustand nach Gewicht gehandelt.

Achtung! Beim Kauf von normalem Brennholz nach Gewicht können in 100 kg Holz bis zu 50 kg Wasser enthalten sein!

Wenn Sie Produkte mit diesem offiziellen Herkunftszeichen für heimisches Holz kaufen, haben Sie einen verlässlichen Nachweis, dass dieses Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Sie leisten damit einen Beitrag zur Pflege und Erhaltung unserer Wälder.

Holz wächst bei uns ständig nach und ist reichhaltig verfügbar. Auf der Grundlage unserer Waldgesetzte wird nie mehr Holz geerntet als nachwächst. Die umweltverträgliche Wirtschaftsweise und die verantwortungsbewußte Nutzung in deutschen Wäldern erhält die Lebensräume von Pflanzen und Tieren, schützt Klima, Boden und Wasser und bewahrt zugleich die Schönheit und Vielfalt der Natur. Sie sichert die Versorgung mit Holz, jetzt und für kommende Generationen.

Wer den Wald schützen will, sollte mit Holz heizen. Holzverwertung hilft, das natürliche Gleichgewicht der Wälder zu sichern.